Artikel wurde aktualisiert am 21.04.2018


  • 10,6 Millionen Personen mit ausschließlicher ausländischer Staatsangehörigkeit leben in Deutschland.
    Zum Stichtag 31.12.2017 leben so viele Ausländer in Deutschland wie noch niemals zuvor. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl um rund 585.000 Personen. Von den 10,6 Millionen Ausländern in Deutschland stammen rund 4,7 Millionen Mensch aus EU-Ländern und rund 5,9 Millionen aus dem Rest der Welt. Im Durchschnitt der vergangenen 10 Jahren wanderten pro Jahr rund 388.000 Menschen aus dem Ausland nach Deutschland ein.
    Quelle: Statistische Bundesamt, 12.04.2018

  • In 2017 verzeichnet Deutschland einen deutlichen Rückgang bei den Asylsuchenden.
    Die Zahl der Asylsuchende in Deutschland ist in 2017 gegenüber von 2016 deutlich auf 186.644 zurückgegangen. In 2016 zählten die deutschen Behörden noch rund 280.000 Asylsuchende. In 2015 hat die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland sogar bei rund 890.000 gelegen.


    Syrien war in 2017 das Herkunftsland Nummer 1 bei den Asylsuchenden in Deutschland
    Die meisten Asylsuchenden in 2017 stammen nach wie vor aus dem Bürgerkriegsland Syrien mit 47.434 Flüchtlingen, gefolgt von 21.043 Flüchtlinge aus dem Irak, Afghanistan 12.346 Flüchtlinge und Eritrea 9524 Flüchtlingen. Aus der Türkei suchten in 2017 knapp 8000 Menschen Asyl in Deutschland.
    Quelle: Bamf, 16.01.2018

  • In Deutschland wohnt die Mehrheit zur Miete
    Mehr als die Hälfte (54 %) aller Haushalte wohnt in Deutschland zur Miete. Sie geben laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 922 Euro/Monat im Westen und 706 Euro im Osten für Wohnung, Heizung und Instandhaltung aus. Im Schnitt gehen 35,4 % des Nettoeinkommens dafür drauf. 17 % der Haushalte brauchen sogar mehr als 40 % des Nettoeinkommens.
    Quelle: bild.de, 16.04.2018

  • Die Lebenserwartung in Deutschland steigt weiter.
    Für neugeborene Buben liegt die Lebenserwartung bei 78 Jahren und vier Monaten, bei neugeborenen Mädchen beträgt die Lebenserwartung 83 Jahre und zwei Monate. Gegenüber von 2013/2015 hat sich die Lebenserwartung für beide Geschlechter um jeweils zwei Monate verbessert. Auch für jetzt lebende ältere Menschen hat die Lebenserwartung zugenommen.
    Quelle: Statistische Bundesamt, 26.03.2018

  • 79 Milliarden Euro Kosten verursachen Raucher in Deutschland.
    Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) beziffert die durch Rauchen entstehenden Kosten in Deutschland auf jährlich rund 79 Milliarden Euro (Stand 2017). Davon entfallen 25,4 Milliarden Euro etwa auf Arzneien und die Behandlung von Krankheiten wie z.B. Lungenkrebs sowie 53,7 Milliarden Euro auf indirekte wirtschaftliche Kosten wie Produktionsausfälle. In 2016 konnte der deutsche Staat durch die Tabaksteuer 14,2 Milliarden Euro erzielen. Fertigzigaretten stehen mit über 12 Milliarden Euro pro Jahr für 85 Prozent des gesamten Tabaksteueraufkommens. Etwa drei Viertel des Verkaufspreises einer Zigarettenschachtel kommen als Tabaksteuereinnahmen dem Bund zu gute. Experten gehen davon aus, dass unversteuerte Zigaretten etwa ein Fünftel der konsumierten Gesamtmenge in Deutschland ausmachen.

  • Deutschlands Steuereinnahmen sind auch in 2017 gestiegen.
    674,6 Milliarden Euro Steuereinnahmen flossen insgesamt in die Kassen von Bund, Ländern und Gemeinden. Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die Steuereinnahmen in 2017 um 26,3 Milliarden (+4,1 Prozent).
    Quelle: Bundesfinanzministerium

  • 41 Milliarden Euro Energiesteuern Deutschland 2017
    Der Deutsche Staat kassierte in 2017 aufgrund eines erhöhten Absatzes der beiden Kraftstoffe Diesel und Benzin so viel Minerölsteuer wie seit 14 Jahren nicht mehr. Knapp 90 Prozent der Energiesteuersumme stammen aus dem Verkauf dieser beiden Kraftstoffe. In 2017 beliefen sich die Einnahmen der Energiesteuer auf 41 Milliarden Euro. Lediglich 2003 nahm der deutsche Staat mit 43 Milliarden Euro noch mehr ein. Die Energiesteuer ist für den Bund einer der wichtigsten Einnahmequellen.
    Quelle: Bundesfinanzministerium, 04.02.2018

  • Die Deutsche Wirtschaft wächst um 2,2 Prozent (BIP) in 2017
    Die deutsche Wirtschaft verbuchte mit Ablauf von 2017 das achte Wachstumsjahr in Folge. Laut Zahlen (Statistische Bundesamt vom 23.02.2018) legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2017 um 2,2 Prozent zu. In 2016 wuchs das BIP mit +1,9 Prozent. Vom Wirtschaftsaufschwung profitierten natürlich auch die Staatskassen. Der deutsche Staat konnte nach Berechnungen der Statistiker 2017 zum vierten Mal in Folge einen Überschuss erwirtschaften. Für Bund, Länder, Gemeinden und Sozialkassen summierte sich der erzielte Überschuss in 2017 auf 36,6 Milliarden Euro. Das ist der höchste Überschuss beim Staatshaushalt seit der Wiedervereinigung.

    Insgesamt nahm der Staat 1.475 Milliarden Euro ein. Die Ausgaben betrugen 1.438 Milliarden Euro. Dabei konnten alle staatlichen Ebenen einen Überschuss erzielen. Den höchsten Überschuss in 2017 erzielten die Bundesländer mit 16,2 Milliarden Euro. Danach folgen die Sozialversicherungen mit +10,5 Milliarden Euro, die Kommunen mit +8,8 Milliarden Euro und der Bund mit +1,1 Milliarden Euro. Der geringe Überschuss beim Bund ist auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Unrechtmäßigkeit der Kernbrennstoffsteuer zurückzuführen. Hierfür musste der Bund den AKW-Betreibern 7,3 Milliarden Euro zurückerstatten.
    Quelle: Statistische Bundesamt, 23.02.2018

  • Deutschland bleibt auch in 2017 mit 287 Milliarden USD Exportüberschuss Weltmeister
    Nach vorläufigen Berechnungen des Ifo-Institut bleibt Deutschland auch in 2017 mit einem erzielten Exportüberschuss von 287 Milliarden USD Exportweltmeister. Japan erzielte mit 203 Milliarden USD den zweithöchsten Exportüberschuss in 2017. Auf Rang drei folgt China mit 135 Milliarden USD Überschuss bei den Exporten. Der deutsche Überschuss in der Leistungsbilanz geht vor allem auf den Warenhandel zurück. Haupttreiber war die Nachfrage nach deutschen Waren aus der EU und den USA. Zum Überschuss beigetragen haben aber auch Erträge aus Vermögensanlagen im Ausland. Der daraus resultierende Ertrag erreichte bis November 2017 netto 49 Milliarden Euro.
    Quelle: Ifo-Institut, 16.01.2018

  • Die Verbraucherpreise sind um 1,8 Prozent in 2017 angestiegen.
    Die Verteuerung von Waren und Dienstleistungen (Inflation) erreichte damit den höchsten Stand seit 2012. Hauptgründe dafür waren höhere Mieten, steigende Energie- und Nahrungsmittelpreise und die Geldpolitik der EZB.
    Quelle: Statistische Bundesamt, 16.01.2018

  • Schwarzarbeiter verdienen 323 Milliarden Euro in Deutschland
    Obwohl die Schwarzarbeit zuletzt leicht abgenommen hat, werden in der Schattenwirtschaft immer noch hunderte Milliarden Euro umgesetzt. Wissenschaftler machen jedes Jahr zum Thema Schwarzarbeit Hochrechnungen und geben eine Prognose für die Zukunft ab. In 2018 wird mit 323 Milliarden Euro Umsatz bei der Schwarzarbeit gerechnet. Das Verhältnis der Schattenwirtschaft zur offiziellen Wirtschaft (BIP) stand in 2017 bei 10,1 Prozent. Spitzenreiter bei der Schattenwirtschaft ist seit vielen Jahren Griechenland mit einem Anteil von 20,8 Prozent zum BIP. Am niedrigsten ist die Quote der Schattenwirtschaft in den USA mit lediglich 5,1 Prozent zum BIP.
    Quelle: Wissenschaftler Tübinger Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung IAW und Universität Linz

  • 81,9 Prozent der Gesamtbevölkerung sind online unterwegs.
    Stand Dezember 2017 nutzten in Deutschland bei einer Gesamtbevölkerung ab 10 Jahren (72,92 Millionen Personen) 81,9% (59,69 Millionen Personen) davon das Internet. In der Zahl von 59,69 Millionen Internetnutzern in Deutschland sind sowohl stationäre PC/Computer als auch mobile Nutzer (Smartphone / Tablet) mit eingeschlossen.
    Quelle: AGOF e.V., daily digital facts 02.01.2018 / Auswertungszeitraum: 12 / 2017

  • 44,3 Millionen Erwerbstätige zählt Deutschland in 2017
    Mit 44,3 Millionen Beschäftigen in Deutschland für 2017 gibt es einen neuen Höchststand.
    Quelle: Statistische Bundesamt in Wiesbaden / 02.01.2018

  • Arbeitslosenquote sinkt in Deutschland 2017 auf 5,7 Prozent
    2,533 Millionen Menschen waren 2017 nach Angaben der der Bundesagentur für Arbeit im Jahresdurchschnitt arbeitslos. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote sank um 0,4 Punkte auf 5,7 Prozent. Dieser Wert entspricht der niedrigsten durchschnittlichen Jahresarbeitslosigkeit seit der deutschen Wiedervereinigung.

  • Ein Azubi verdient in Deutschland 2017 im Durchschnitt 876 Euro
    Die durchschnittliche Azubi-Vergütung in Deutschland steigt in 2017 nur um 2,6 Prozent auf 876 Euro pro Monat. Die Spanne der Bezahlung bei den Auszubildenden ist jedoch sehr groß und von der gewählten Branche abhängig. Während Maurer-Lehrlinge bei der monatlichen Bezahlung mit 1095 Euro, Mechatroniker 1043 Euro und Versicherungskaufleute 1028 Euro im gesamtdeutschen Schnitt sehr gut abschnitten, müssen Lehrlinge bei Bäckern 637 Euro, Floristen 617 Euro und Schornsteinfeger mit 518 Euro am Monatsende mit deutlich weniger Lohn auskommen. Die Azubi-Bezahlung steigt natürlich von Lehrjahr zu Lehrjahr. In den hier genannten Geldbeträgen wurde über die gesamte Ausbildungszeit hinweg der Durchschnittswert errechnet.
    Quelle: Studie Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB), 04.01.2018

  • Deutscher Einzelhandel mit Rekordwert in 2017
    Der deutsche Einzelhandel kann auch in 2017 auf ein neues Rekordjahr zurückblicken. Laut Statistische Bundesamt wuchs der Umsatz in 2017 nach ersten Schätzungen zwischen 4,5 und 4,9 Prozent. Dies ist der kräftigste Zuwachs seit Erhebung der Statistik 1994. In 2016 legte der Umsatz beim Einzelhandel um +2,6 Prozent, 2015 um +3,8 Prozent zu. Den letzten Umsatzrückgang gab es zuletzt infolge der Finanzkrise im Jahr 2009. Verantwortlich für die guten Umsatzahlen beim Einzelhandel waren die gute Arbeitsmarktentwicklung (Zahl der Erwerbstätigen in 2017 stieg auf 44,3 Millionen), Einkommenszuwächse bei den Beschäftigen sowie die durch die Zuwanderung steigende Zahl an Menschen lebend in Deutschland. Aktuell leben rund 83 Millionen Menschen in Deutschland. Auch die niedrigen Zinsen, die das Sparen zunehmend unattraktiv machen, haben sich positiv auf die Konsumausgaben ausgewirkt.


    Online-Handel boomt in Deutschland 2017
    Größter Wachstumtreiber beim Einzelhandel war einmal mehr der Internet- und Versandhandel, der in den ersten elf Monaten in 2017 um 9,6 Prozent zulegen konnte. Der Branchenverband HDE rechnet bei Onlineumsatz (E-Commerce) für das Gesamtjahr 2017 mit fast 10 Prozent Umsatzwachstum. Nach seinen Berechnungen werde der Onlinehandel 2017 einen Umsatzanteil von 49 Milliarden Euro am 501 Milliarden Euro hohen Gesamtvolumen erreichen.

  • Der Umsatz mit Waren im Internet erreicht mit 58,5 Milliarden Euro einen neuen Rekord.
    Laut Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) haben die Verbraucher in Deutschland in 2017 über das Internet Waren im Wert von 58,5 Milliarden Euro gekauft. Dies entsprach einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von knapp 11 Prozent. Beim klassischen Versandhandel ohne Internet wurden in 2017 nochmals 3,7 Milliarden Euro umgesetzt. Mit Dienstleistungen wie Bahn- und Flugtickets, Konzertkarten oder Reisen wurden zusätzliche 16 Milliarden Euro Umsatz generiert. Der Gesamtumsatz im interaktiven Handel belief sich somit auf 78 Milliarden Euro in 2017. Die höchsten Umsätze im Internet wurden auf den Online-Marktplätzen Amazon und Ebay gemacht. Der mit weitem Abstand größten Umsatzanteil (mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes) im Internet in 2017 entfällt auf die Kategorien Bekleidung, Elektronik, Computer und Schuhe.

  • Die deutschen Schlachthöfe produzieren in 2017 weniger Fleisch
    In 2017 haben Deutschlands Schlachthöfe weniger Fleisch produziert wie im Vorjahr. Insgesamt sank die Fleischproduktion um 2,0 Prozent (167.000 Tonnen) auf insgesamt 8,11 Millionen Tonnen. 2016 erreichte die Fleischproduktion in Deutschland ihren Höchstwert mit 8,28 Millionen Tonnen. Wie schon in der Vergangenheit wurde auch in 2017 überwiegend Schweinefleisch produziert. Die Zahl der geschlachteten Tiere sank um 2,6 Prozent auf 57,9 Millionen. Bei der Schweinefleischerzeugung verringerte sich die Produktion um 127 600 Tonnen auf 5,45 Millionen Tonnen. Auch die Rindfleisch-Produktion war rückläufig. Hier wruden 3,5 Millionen Tiere in den gewerblichen Unternehmen geschlachtet. Dies entsprach einem Rückgang von 3,1 Prozent gegenüber dem VJ. Die Schlachtmenge sank um 2,3 Prozent auf 1,12 Millionen Tonnen. Bei Geflügelfleisch reduzierte sich die Menge zum Vorjahr lediglich um 0,8 Prozent auf 1,51 Millionen Tonnen.
    Quelle: Statistische Bundesamt in Wiesbaden, 07.02.2018

  • Süßigkeiten sind in Deutschland sehr beliebt und ein Milliardenmarkt.
    Wie aus einer Studie des Marktforschungsunternehmen Nielsen hervorgeht, gaben die Deutschen in 2017 im Durchschnitt 172 Euro pro Kopf für Schokolade, Gummibärchchen und anderes Naschwerk aus. Die Gesamtausgaben summierten sich in 2017 so auf stolze 13,8 Milliarden Euro. Fast 10 Prozent des gesamten Süßwarenumsatzes fällt inzwischen auf Saisonware. Wichtigster Umsatztreiber für die Süßwarenindustrie dabei ist Weihnachten, gefolgt von Ostern und Halloween.

  • Bierabsatz sinkt auf Rekordtief in 2017
    Die Deutschen trinken immer weniger Bier (-2,3 Prozent Inland). Außerdem geht auch der Export von Bier zurück (-3,1 Prozent Exporte). Laut Statistische Bundesamt ist der Bierabsatz um 2,5 Prozent auf 93,5 Millionen Hektoliter in 2017 zurückgegangen. Seit 1993 ist der Bierabsatz um fast 17 Prozent geschrumpft. Der Bierabsatz hat damit den tiefsten Wert seit der Wiedervereinigung erreicht.
    Quelle: Statistische Bundesamt, 01.02.2018

  • Rund 21 Liter Wein pro Kopf tranken die Deutschen in 2017.
    Seit 2002 bewegt sich der Weinkonsum stets zwischen 20 bis 21 Liter pro Kopf. In 2017 blieb der Schaumweinkonsum mit 3,5 Litern konstant. Sehr häufig kauften dabei die Verbraucher ihren Wein in Supermärkten. Der durchschnittliche Verkaufspreis für einen Liter Wein lag im Lebensmitteleinzelhandel bei 2,92 Euro (2,04 Euro für 1 Flasche 0,7 Liter), beim Ab-Hof-Verkauf sowie im Fach- und Onlinehandel lag der durchschnittliche Verkaufspreis bei 6,72 Euro pro Liter (4,70 Euro für 1 Flasche 0,7 Liter).
    Quelle: Deutsche Weininstitut (DWI), 23.01.2018

  • Gastgewerbe in Deutschland mit 0,9 Prozent Umsatzplus in 2017
    Im Gesamtjahr 2017 legten die Erlöse des Gastgewerbes preisbereinigt (real) um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Inklusive Preiserhöhungen (nominal) konnten Deutschlands Hoteliers und Gastwirte die Umsätze in 2017 sogar um 2,9 Prozent steigern. Die Statistik erfasst Betriebe mit mindestens 150.000 Euro Jahresumsatz.
    Quelle: Statistisches Bundesamt, 19,02.2018

  • Die deutsche Baubranchen mit fünften Wachstumsjahr in Folge.
    Der anhaltende Immobilienboom hat der deutschen Bauindustrie auch 2017 ein kräftiges Wachstum beschert. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im Jahresvergleich um 5 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Alle Bereiche der Branche wie Hoch- und Tiefbau sowie Straßen- und Leitungsbau konnten Umsatzzuwächse verzeichnen und damit das fünfte Jahresplus in Folge sichern. Wegen der guten Auftragslage ist auch die Beschäftigung um 2,6 Prozent gestiegen.
    Quelle: Statistische Bundesamt, 09.03.2018

  • Ein Drittel der Stromerzeugung stammt von den erneuerbaren Energien
    Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung stieg 2017 auf ein Drittel, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bereits kurz vor Weihnachten mitgeteilt hatte. Der Stromverbrauch in Deutschland legte nach BDEW-Schätzung 2017 um knapp ein Prozent zu, der Erdgasverbrauch um gut fünf Prozent. Mit einem Anteil von über 40 Prozent an der Stromerzeugung aus Erneuerbaren bleibt die Windenergie an Land weiterhin mit Abstand die stärkste Erneuerbaren-Quelle. Auf Platz 2 folgen Biomasse mit fast 24 Prozent gefolgt von der Photovoltaik mit über 18 Prozent.

    Beim Stromexport wurde in 2017 die Marke von rund 10 Prozent des inländischen Stromverbrauchs erreicht. In der Summe exportierte Deutschland knapp 3 Mal so viel Strom wie importiert wurde. Der Ausbau der erneuerbaren Energie setzt das deutsche Stromnetz jedoch immer stärker unter Druck. So musste der Übertragungsnetzbetreiber Tennet in 2017 wegen unzureichender Leitungskapazitäten mit Noteingriffen die Stromnetze stabilisieren, was mit Kosten von fast einer Milliarde Euro verbunden war. Am Ende werden auch diese Kosten über das sogenannte Netzentgelt auf den Strompreis umgelegt und der Verbraucher muss die Rechnung bezahlen.
    Energiespeicher der Gegenwart und Zukunft – Quelle: Spektrum.de, 17.04.2018

  • 3,44 Millionen PKW Neuzulassungen gab es 2017 in Deutschland
    In 2017 wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt 3,44 Millionen Neuwagen in Deutschland zugelassen. Das waren 2,7 Prozent mehr als in 2016 und auch gleichzeitig der vierte Anstieg in Folge. Dieselautos haben sich in Deutschland in 2017 deutlich schlechter verkauft als in den vergangenen Jahren. Der Dieselanteil sank mit 38,8 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 2009. Elektrofahrzeuge sind mit 25.056 Neuzulassungen in 2017 weiterhin ein absoluter Nischenmarkt.

  • 2017 ist Tesla beim PKW Verkauf “Kategorie Oberklasse” in Europa erstmals Marktführer.
    Tesla hat von seinem Model S auf dem europäischen Gesamtmarkt 16.132 Exemplare (+30 Prozent gegenüber VJ) in 2017 verkauft. Mercedes konnte im gleichen Zeitraum von seiner S-Klasse 13.359 Exemplare (+3 Prozent gegenüber VJ) verkaufen und BMW von seinem Siebener 11.735 Stück (Minus 13 Prozent gegenüber VJ). Zahlen für den Audi A8 tauchen im Bericht von Automotive News Europe nicht auf. In Deutschland hingegen ist Mercedes in 2017 bei der Kategorie Oberklasse Marktführer. Laut dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) wurden 2017 in Deutschland in der Oberklasse 28.812 Neuzulassungen (Marktanteil von nur 0,8 Prozent) gemeldet. Die S-Klasse liegt in dieser Kategorie mit 6.759 Neuzulassungen auf Platz 1, der BMW 7er kommt auf 4.594 Neuzulassungen auf Platz 2, der Porsche Panamera mit 3.977 Neuzulassungen auf Platz 3 und der Audi A8 mit 3.966 Neuzulassungen auf Platz 4. Vom Tesla Model S wurden in Deutschland 2017 respektable 2.241 neue PKWs zugelassen.
    Quelle: Automotive News Europe, 20.02.2018 und Marktforschungsunternehmen Jato Dynamics, KBA

  • Porsche meldet Rekordjahr in 2017
    Für Porsche ist das Geschäftsjahr 2017 das erfolgreichste Jahr in seiner Unternehmensgeschichte. Der Umsatz betrug 23,5 Milliarden Euro (+5 Prozent gegenüber 2016) und der Nettogewinn stieg auf 3,1 Milliarden Euro (rund +0,5 Milliarden Euro gegenüber 2016). Porsche ist die renditestärkste Automarke des VW-Konzerns.

  • Auch in 2017 war das Geschäft von E-Tankstellenbetreiber noch nicht lohnenswert.
    Nach Einschätzungen des Oldenburger Energieversorger EWE wird sich das Geschäft für E-Tankstellenbetreiber erst ab einer Million E-Autos wirtschaftlich lohnen. Trotz der gebotenen Kaufanreizen und Umweltauflagen haben von den 45,8 Millionen Autos in Deutschland nur 34.000 davon einen reinen E-Antrieb (Stand 2017). Noch bremst der relativ teure Anschaffungspreis und die noch in der Fläche fehlende Ladeinfrastruktur.
    Nach einer Erhebung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sind es in Deutschland derzeit 11.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Man muss jedoch zwischen Ladepunkt und Ladesäule unterscheiden. Bei EWE und den meisten Anbietern hat eine Säule zwei Ladepunkte. EWE betreibt derzeit 220 Säulen und hat 400 neue in 2018 geplant.

  • Versicherer hatten in 2017 sehr hohe Schadenssumme zu verkraften
    Für Versicherungen war 2017 das teuerste Jahr der Geschichte. Verantwortlich dafür waren die Hurrrikans und andere Naturkatastrophen, welche die Branche weltweit rund 135 Milliarden USD kostete. Nach Daten des weltgrößten Rückversicherers Münchner Rück gibt es nur drei Jahre, in denen die versicherten Schäden inflationsbereinigt über 100 Milliarden USD lagen. Alle diese Schadensgroßereignisse gab es in den vergangenen 13 Jahren. Vor 2005 gab es kein einziges Jahr, dass auch nur annähernd an die 100 Milliarden USD Schadenssumme herangekommen wäre.

  • Trotz Niedrigzinsen knacken die Deutschen beim Geldvermögen die 6 Billionen Euro Marke.
    Das Geldvermögen der Deutschen knackt Ende 2017 erstmals die historische Marke von 6 Billionen Euro. Mit 6,1 Billionen Euro (Ende 2017) legte nach Berechnungen der DZ Bank das Geldvermögen der Deutschen gegenüber dem Vorjahr um 300 Milliarden Euro. Auf den einzelnen Bundesbürger verteilt würde sich so ein pro Kopf Vermögen von 75.000 Euro ergeben. Natürlich ist jedoch das Vermögen höchst ungleich verteilt. Während die einen überhaupt kein Vermögen besitzen oder sogar Schulden haben, gibt es mittlerweile 1,2 Millionen Bürger mit einem Guthaben von mehr als einer Million Euro. Die Sparquote privater Haushalte lag in 2017 bei 9,8 Prozent. Die Deutschen legen ihr Geld nach wie vor eher risikoscheu und mit wenig Rendite an. Ende 2017 hielten gerade mal 7,3 Prozent aller Bundesbürger Aktien. Werden Anlagen in Aktienfonds und Zertifikate hinzugerechnet, steigt der Anteil in dieser Vermögensklasse auf ca. 14 Prozent. Rund ein Viertel des Geldvermögens der Deutschen liegt in Bargeld und Tages- oder Girokonten. Insgesamt entfällt der Großteil des Geldvermögens der Privathaushalte laut den Berechnungen der DZ Bank, die sich auch auf Bundesbank-Daten beruft, mit über 39 Prozent auf Bargeld und Einlagen. Gut 30 Prozent stecken in Versicherungen.
    Quelle: DZ Bank / 02.01.2018

  • Luftfahrt mit neuem Passagierrekord in 2017
    Laut UN-Luftfahrtorganisation ICAO sind in 2017 so viele Menschen wie noch nie zuvor geflogen. Weltweit beförderten die Airlines 4,1 Milliarden Passagiere. Gegenüber dem VJ ein Plus von 7,1 Prozent. Schätzungen zufolge flogen mit Low-Cost-Carriern in 2017 insgesamt 1,2 Milliarden Passagiere. Dies entspricht einem Anteil von rund 30 Prozent am globalen Fluggastaufkommen. Die Lufthansa konnte in 2017 seine Passagierzahl um 18,6 Prozent auf 130 Millionen Fluggäste konzernweit steigern.

  • Die Wirtschaft der Eurozone ist in 2017 um +2,5 Prozent gewachsen.
    Die Statistikbehörde Eurostat meldet für die 19 Länder der Eurozone in 2017 ein Wirtschaftswachstum von +2,5 Prozent. In 2016 war das BIP der Eurozone nur um 1,7 Prozent gewachsen. In Deutschland legte 2017 das BIP um +2,2 Prozent zu, in Frankreich um +1,9 Prozent und in Spanien trotz Katalonienkrise sogar um +3,1 Prozent.
    Quelle: Eurostat, 30.01.2018

  • Wirtschaftswachstum der USA bei Plus 2,3 Prozent in 2017
    Nach einer vorläufigen ersten Schätzung des US-Handelsministeriums legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahresdurchschnitt um 2,3 Prozent zu. In 2016 wuchs das BIP der USA um 1,5 Prozent und in 2015 sogar um 2,9 Prozent.
    Quelle: US-Handelsministerium, 26.01.2018

  • China meldet für 2017 ein Wirtschaftswachstum von +6,9 Prozent
    Laut dem Statistikamt in Peking legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in China im Kalenderjahr 2017 um 6,9 Prozent zu. In 2016 betrug die Wachstumsrate 6,7 Prozent, was damit das kleinste Plus beim Wirtschaftswachstum in China seit 26 Jahren war.

  • Weltweites IT-Budget wächst um 3,3 Prozent auf 3.4 Billionen in 2017
    Das Marktforschungs- und Analyseunternehmen Gartner rechnet in 2017 beim weltweiten IT-Budget mit 3,3 Prozent mehr Wachstum gegenüber dem Vorjahr. In 2016 betrug das globale IT-Budget 3.4 Billionen USD.

  • Airbnb erstmals profitabel in 2017
    Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 berichtet das auf Zimmervermittlung spezialisierte US Startup Airbnb zum ersten Mal in seiner Unternehmensgeschichte ein positive Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen in Höhe von 100 Millionen USD (81 Millionen Euro). Im Berichtszeitraum sind die Buchungen um 150 Prozent gestiegen, der Umsatz habe bei über 3,5 Milliarden USD gelegen. In der letzten Finanzierungsrunde im vergangenen Jahr haben Investoren das Unternehmen mit 30 Milliarden USD bewertet. Airbnb zählt mit zu den wertvollsten Start-ups, dass noch nicht and der Börse gehandelt wird. Das Unternehmen Airbnb wurde in 2008 gegründet.
    Quelle: Financial Times, 25.01.2018

  • Fahrdienstvermittler Uber meldet Verlust von 4,5 Milliarden USD in 2017
    Der Fahrdienstvermittler Uber hat laut dem Tech-Portal “The-Information” für das Geschäftsjahr 2017 einen Verlust von 4,5 Milliarden Dollar erzielt. Der Jahresumsatz lag bei 7,4 Milliarden Dollar. Das gesamte Buchungsvolumen der über die Uber-App vermittelten Fahrten lag bei 11,1 Milliarden Dollar.

  • Würth meldet Jahresumsatz von 12,7 Milliarden Euro in 2017
    Der Werkzeug-Handelskonzern Würth ist in 2017 weiter auf Wachstumskurs. Im Vergleich zum Vorjahr 2016 stieg der Jahresumsatz um 7,5 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro. Vor allem der E-Business Bereich wuchs mit 20 Prozent überproportional stark und steuerte zum Jahresumsatz insgesamt 2 Milliarden Euro bei. Das operative Ergebnis lag nach vorläufigen Zahlen zwischen 760 bis 770 Millionen Euro – ein Plus von etwa 25 Prozent. Früher auf Schrauben spezialisiert, bietet Würth zwischenzeitlich auch Werkzeuge, Elektronik oder chemische Produkte an. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich 2017 um 2634 auf gut 74 000. In Deutschland arbeiten 22 620 Menschen bei Würth.

  • Deichmann steigert Umsatz in 2017 auf 5,8 Milliarden Euro
    Die Deichmann-Gruppe verkaufte in 2017 nach Unternehmensangaben 176,6 Millionen Paar Schuhe (ein Plus von 3 Millionen Paar gegenüber VJ). Der Umsatz konnte von 5,6 Milliarden Euro in 2016 auf 5,8 Milliarden Euro in 2017 gesteigert werden. Zum Gewinn macht das Unternehmen traditionell keine konkreten Angaben.
    Das Essener Familienunternehmen betreibt weltweit fas 4000 Filialen sowie 36 Online-Shops. Ende 2017 beschäftigte die Deichmann-Gruppe weltweit fast 40.000 Mitarbeiter, rund 16.000 davon in Deutschland.

  • Der Edeka-Verbund (Genossenschaft) erzielte in 2017 Erlöse in Höhe von 51,9 Milliarden Euro.
    Der Gesamtumsatz kletterte um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr und durchbrach mit 51,9 Milliarden Euro erstmals in der Unternehmensgeschichte die 50 Milliarden Euro Barriere. Gut die Hälfte davon entfällt auf 3800 selbstständige Kaufleute mit 5800 Märkten, die um 4,4 Prozent auf 26,3 Milliarden Euro zulegten. Der Konzern-Jahresüberschuss – ohne die selbstständigen Einzelhändler – sank leicht auf 328,2 Millionen Euro. Die Zahl der Beschäftigten stieg um rund 17.700 auf insgesamt 369.300 Mitarbeiter an.


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