Artikel wurde aktualisiert am 20.01.20148 Min. Lesedauer


22 Prozent betrug der Ökostrom-Anteil in 2012
Im Vorjahr betrug der Anteil noch 20 Prozent.
20 Milliarden Euro zahlen die Deutschen pro Jahr für den Ausbau des Ökostroms.
Privathaushalte tragen dabei die Hauptlast.


90 Milliarden Euro muss Deutschland jährlich für Importe von Öl, Erdgas und Kohle bezahlen
Die EU muss rund 50 Prozent ihres gesamten Energieverbrauchs importieren. Dies entspricht einer Summe von etwa 400 Milliarden Euro. Expertenangaben zufolge bezog Deutschland in 2012 seine Ölimporte zu mehr als 60 Prozent aus Russland, Großbritannien und Norwegen.


150,5 Milliarden bezahlte Deutschland für importierte mineralische Rohstoffe
und Energierohstoffe in 2012

Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg von 6,1 Prozent.


12 Milliarden Euro an Kosten für Rohstoffimporte werden jährlich in Deutschland durch Recycling eingespart


20 Millionen Bundesbürger sind Rentner
Daten und Fakten zur Rente


41,6 Millionen Menschen hatten 2012 in Deutschland im Jahresdurchschnitt eine Arbeitsbeschäftigung
Die Zahl der Erwerbstätigen wuchs in 2012 gegenüber dem Vorjahr auf auf Jahresbasis um 1,1 Prozent


41 Prozent aller Erwerbsfähigen hatten in 2012 eine unbefristete Vollzeitstelle
Quelle: Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der Bertelsmannstiftung


2,897 Millionen Arbeitslose gab es bundesweit im Jahresdurchschnitt in 2012 (Quelle BA)
Dies entsprach einer Arbeitslosenquote von 6,8 Prozent. Ein Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und gleichzeitig der niedrigste Standt seit 1991.

Mit weniger als 1.926 Euro brutto Monatslohn müssen sich rund 4,1 Millionen Beschäftigte der bundesweit 20 Millionen Vollbeschäftigten zufrieden geben.
Dieser monatliche Bruttoverdienst liegt nur geringfügig über der Armutsgrenze. In den neuen Bundesländern lag der Anteil mit mehr als 38 Prozent deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 20,6 Prozent. Die zugrundeliegenden Zahlen bezieht die BA auf Vollzeitbeschäftigte ohne Azubis im Jahr 2012.


2,66 Millionen Menschen in Deutschland hatten neben ihrem Hauptjob noch einen Nebenjob
Ende 2012 besserten 2,66 Millionen Menschen mit einer regulären Hauptbeschäftigung durch einen Minijob ihr Einkommen auf. 9,1 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigen hatten somit noch einen Nebenjob. Zum Vergleich 2003 betrug der Anteil lediglich 4,3 Prozent.


7,89 Millionen atypische Beschäftigte gab es 2012 in Deutschland
Laut Statistisches Bundesamt betrug der Anteil atypisch Beschäftiger aller Erwerbstätigen 21,8 Prozent in 2012. Als atypisch Beschäftigter zählen befristet und geringfügig Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte mit bis zu 20 Wochenstunden und Leiharbeiter. Beschäftigte in Normalarbeitsverhältnissen sind alle, die unbefristet mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten.


7 Millionen Arbeitnehmer verdienen in Deutschland weniger als 8,50 Euro pro Stunde
(Quelle – Wirtschaftsverbände)
Ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde entspricht einem Brutto-Monatsgehalt von rund 1400 Euro.

Gesetzliche Mindestlöhne weltweit:

  • Australien: 12,86 EUR
  • Luxemburg: 10,83 EUR
  • Frankreich: 9,43 EUR
  • Großbritannien: 7,63 EUR
  • USA: 5,64 EUR (7,25 USD)
  • Polen: 2,21 EUR
  • Türkei: 2,17 EUR
  • Bulgarien: 0,95 EUR
  • Rumänien: 0,92 EUR


6,2 Millionen Menschen leben in Deutschland von Hartz-IV-Leistungen


2,5 Millionen Pflegebedürftige Menschen gab es 2012 in Deutschland
Bis 2030 soll die Zahl der Pflegebdürftige auf 3,3 Millionen steigen. In 2012 wurden 743.000 Menschen stationär in Heimen versorgt. Das Umsatzvolumen des gesamten Pflegemarkts stationär und ambulant wird in 2012 auf 33 Milliarden Euro beziffert. Bis 2030 soll der Umsatz in Pfelgemarkt auf 48 Milliarden Euro steigen. In der stationären und ambulanten Altenpflege arbeiten derzeit 952.000 Pflegekräfte. Bis 2020 werden nach Expertenrechnungen zusätzlich 160.000 Hilfs- und Fachkräfte in der Pflege benötigt.


28.304 Firmeninsolvenzen
Das Statistische Bundesamt registrierte für 2012 deutschlandweit 28.304 Firmeninsolvenzen. Dies sind 6,0 Prozent weniger als in 2011. Der dadurch verursachte Schaden für Gläubiger wurde auf rund 51,7 Milliarden Euro (Vorjahr 31,5 Milliarden Euro) beziffert.


8,8 Millionen Bundesbürger (13,7 Prozent) besaßen per Ende 2012 Aktien bzw. Anteile an Aktienfonds

2007 lag der Anteil mit 10,3 Millionen deutlich darüber.


602 Milliarden Euro kassierten 2012 Bund, Länder und Gemeinden zusammen


50 Millionen Steuerpflichtige in Deutschland bezahlen ca. 200 Mrd. Euro Einkommenssteuer
Von dieser Summe bezahlen 50 Prozent der Steuerpflichtigen (Beschäftigte und Ruheständler) 95 Prozent (190 Mrd. Euro) der gesamten Einkommenssteuer. Die restlichen 5% des Steueraufkommens 10 Mrd. Euro entfallen auf die anderen 25 Millionen Steuerpflichtigen. Wer mehr als 2300 Euro brutto im Monat verdient, gehört bereits zu besser verdienenden Hälfte der Steuerpflichtigen.


2,160 Billionen Euro Schulden hatte Deutschland – Stand Ende 2012


81 Prozent betrug die Verschuldungsquote Deutschlands – Stand Ende 2012
Quelle Eurostat


+0,7 Prozent BIP für Deutschland in 2012
Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,7 Prozent in 2012 gewachsen. Wachstumstreiber war vor allem der deutsche Außenhandel mit 1,1 Prozentpunkten. Auch der private Konsum legte mit 0,8 Prozent zu. Da der Konsum fast die Hälfte des BIP ausmacht, ergibt sich ein Wachstumsbeitrag von 0,4 Prozent. Die Nettolöhne sind in 2012 um 3,3 Prozent gestiegen. Die daraus resultierenden Lohnüberschüsse wurden überwiegend konsumiert. Negativ auf das BIP hat sich die mangelnde Investitionsbereitschaft von Unternehmen ausgewirkt. Die gesamten Investitionen minderten das BIP-Wachstum in 2012 um 0,9 Prozent. Lagerbestandsveränderungen machten sich mit 0,5 Prozent negativ bemerkbar. Trotz des geringen Wirtschaftswachstum von nur +0,7 Prozent gelang es Deutschland trotzdem für das Gesamtjahr 2012 einen positiven Finanzierungssaldo des Staats in Höhe von 2,2 Milliarden Euro zu erzielen. Der Überschuss betrug somit 0,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Zuletzt erzielte der deutsche Staat in 2007 einen Überschuss.


+7,8 Prozent BIP China in 2012
+2,2 Prozent BIP USA in 2012
+2,0 Prozent BIP Japan in 2012


188,1 Milliarden Euro betrug der Überschuss der deutschen Außenhandelsbilanz in 2012
Im 2011 betrug der Überschuss 158,7 Milliarden Euro.


27,6 Milliarden Euro betrug der Umsatz im deutschen Online-Handel für 2012
Gegenüber dem Vorjahr hat der Umsatz im Online-Handel um +5,9 Milliarden Euro zugelegt. Noch nicht im Umsatz von 27,6 Milliarden Euro enthalten sind Umsätze in Höhe von 9,7 Milliarden Euro für andere digitale Güter wie Flug- & Bahntickets, Reisen und Eintrittskarten.
Der Umsatzanteil des Online-Handels am Gesamtumsatz beträgt mittlerweile schon 6,5 Prozent. Amazon nimmt in Deutschland mit einem Jahresumsatz für 2012 in Höhe von 6,8 Milliarden Euro eine klare Führungsrolle im E-Commerce ein.
Liste der umsatzstärksten Online-Shops für 2011


31 Euro bezahlten in Deutschland im Durchschnitt private Unternehmen für eine Arbeitsstunden (Lohn + Nebenkosten) in 2012
Damit sind die Arbeitskosten in Deutschland um knapp ein Drittel höher als im EU-Durchschnitt. In den 27 EU-Staaten werden im Durchschnitt 23,50 Euro bezahlt. In der Euro-Zone 30,10 Euro. Am billigsten war die Arbeitsstunde mit 3,70 Euro in Bulgarien. In Schweden kostete die Arbeitsstunde am meisten mit 41,90 Euro. In Frankreich kostete die Arbeitsstunde rund 11 Prozent mehr als in Deutschland.

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/arbeit/deutsche-arbeitskosten-ein-drittel-ueber-eu-schnitt-29666186.bild.html


Durchschnittlich 37 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens geben die Deutschen für das Wohnen aus.
Nach einer Umfrage des Marktforschungsinstitut TNS Infratest geben Mieter in Deutschland durchschnittlich 37 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens für das Wohnen aus. Deshalb sucht bereits jeder vierte Deutsche eine günstigere Wohnung. Vor allem in den Großstädten mit über 500.000 Einwohnern ist das Wohnen besonders teuer. Die teuersten Städte für Mietwohnungen sind dabei auf Platz 1 München gefolgt von Frankfurt am Main.


Heizkosten in 2012 teurer als im Vorjahr
Für eine durchschnittliche 70 Quadratmeter Wohnung beliefen sich die Jahresheizkosten in 2012 bei Heizöl auf 990 EUR (+11,2 Prozent zum Vorjahr), bei Fernwärme auf 860 Euro (+9,6 Prozent zum Vorjahr), bei Erdgas auf 770 Euro (+7,7 Prozent zum Vorjahr).
Die Zahlen stammen von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft Co2online und dem Deutschen Mieterbund. Ausgewertet wurden für die Studie 100.000 zentral beheizte Wohngebäude aus ganz Deutschland.


200.500 neue Wohnungen wurden 2012 in Deutschland fertiggestellt
Nach Angaben des Statistischen Bundesamt wurden 2012 in Deutschland wieder mehr Wohnungen gebaut als im Vorjahr. Insgesamt wurden 200.500 Wohneinheiten fertiggestellt. Dies waren 17.400 Wohnungen (+9,5 Prozent) mehr als im Vorjahr.


11,1 Milliarden Euro betrug 2012 das Volumen im deutschen Wohnungstransaktionsmarkt
Im Vorjahr 2011 erreichte das Volumen nur 6,6 Milliarden Euro. 2012 wurden 183.000 Wohnungseinheiten fertiggestellt.
Nach Angaben der Landesbausparkassen haben sich Eigenheime und Eigentumswohnungen in 2012 im Schnitt um 3 Prozent verteuert. Im Schnitt kostete 2012 ein gebrauchtest Haus 161.000 Euro und eine gebrauchte Eigentumswohnung 106.000 Euro. Ein neues Haus kostete 2012 im Schnitt 325.000 Euro und eine neue Eigentumswohnung 220.000 Euro. Die Daten beruhen aus rund 35.000 Immobilienvermittlungen im Wert von 5,7 Milliarden Euro und sind daher im hohen Maße repräsentativ.
Immobilienpreise steigen in 2012 nur moderat – Quelle n-tv 27.02.2013


168 Milliarden Euro betrug das Transaktionsvolumen von Immobilien in 2012
Der Wert von gewerblich und privat gehandelten Immobilien in Deutschland belief sich in 2012 exakt auf 168,24 Milliarden Euro. Das ist ein Anstieg von von 2,4 Milliarden Euro (+1,45 Prozent) gegenüber dem Vorjahr.
Transaktionsvolumen Immobilien für 2012 – Quelle IVD


80,5 Millionen Einwohner hatte die Bundesrepublik Deutschland Ende 2012
Das sind 196.000 mehr als noch im Vorjahr. Wie im Vorjahr lag auch in 2012 die Zahl der Geburten unter der Zahl der Sterbefälle. Ursache für den Anstieg der Bevölkerungszahl war wie bereits im Vorjahr die stark gestiegene Zuwanderung.


1,081 Millionen Ausländer wurden in Deutschland 2012 als Zuwanderer registriert
Der positive Wanderungsüberschuss (Zu- und Fortzüge) betrug im Saldo 369.000 Menschen. In 2012 wanderten von Deutschland 712.000 Menschen aus. Der Großteil der Zuwanderer mit 765.000 Menschen kam aus europäischen Ländern, insbesondere aus Süd- und Osteuropa.


Rund 38 Millionen Fernseh-Haushalte gab es 2012 in Deutschland
18,07 Millionen empfingen Fernsehen per Sattelit, 16,7 Millionen Haushalte waren mit Kabelanschluss verbunden, 2,1 Millionen verfügten über einen digitale Antennen-TV DVB-T Anschluss und 1,26 Millionen Haushalte hatten einen Internet-basierten IPTV-Anschluss.


3,08 Millionen Autos wurden 2012 in Deutschland neu zugelassen
Davon waren 2956 Fahrzeuge mit Elektroantrieb und 21.438 mit Hybridantrieb ausgestattet. Insgesamt gibt es in Deutschland 45 Millionen zugelassene PKWs. 7113 davon verfügen über einen reinen Elektroantrieb.


73 Prozent der Haushalte in Deutschland besitzen ein Auto
In Ostdeutschland haben nur 61 Prozent der Haushalte ein Auto. In Süddeutschland haben dagegen 82 Prozent der Haushalte ein Auto.


68,8 Millionen Übernachtungen von ausländischen Besuchern in Deutschland für 2012 zählte das Statistische Bundesamt.


77,3 Millionen Fluggäste aus Deutschland mit Auslandsziel wurden 2012 gezählt.

 


Zahlen, Statistiken Kalenderjahr 2011 für Deutschland