Artikel wurde aktualisiert am 03.10.20131 Min. Lesedauer

ArztDer wesentliche Vorteil einer privaten Krankenversicherung gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung ist das verbesserte Leistungsangebot sowie die bevorzugte Behandlung als Privatpatient. Viele Tarife der privaten Krankenversicherung beinhalten die freie Arztwahl, Einbettzimmer bei stationärer Behandlung, Chefarztbehandlung sowie ein deutlich höheres Leistungsniveau wie zum Beispiel bei Zahnbehandlungen. Der Nachteil der privaten Krankenversicherung besteht darin, dass jedes Familienmitglied einen eigenen Beitrag bezahlen muss und teilweise Risikozuschläge erhoben werden, wenn einer Vorerkrankung vorliegt. Um als Arbeitnehmer Mitglied bei einer private Krankenversicherung werden zu können, muss das monatliche Bruttoeinkommen der letzten drei Jahre mindestens 4.050 EUR (Beitragsbemessungsgrenze 2009) betragen haben. Für freiberuflich oder selbständig Tätige gibt es keine vorgeschriebene Einkommensgrenze, um Mitglied bei einer privaten Krankenkasse werden zu können. Vor allem für junge Leute, die ledig sind, keine Kinder haben, ist eine private Krankenversicherung besonders empfehlenswert. Durch die vertraglich vereinbarten Altersrückstellungen wird sichergestellt, dass die Beiträge auch im Rentenalter nicht deutlich teurer werden. Aufgrund des medizinischen Fortschritts und der damit verbundenen höheren Lebenserwartung steigen jedoch die Beiträge im gewissen Maße.

 
9 Millionen Privatversicherte gibt es in Deutschland (Stand September 2013)

 


Tipps für die Wahl der Krankenversicherung: Kasse oder privat versichert?
Quelle Spiegel Online 02.03.2011